Panasonic macht SD-Cards für Handys nutzbar
Auf der CeBIT 2004 präsentierte Panasonic die erste 1 GB SD
Card und öffnete damit gleichzeitig neuen Anwendungsmöglichkeiten - z.B. in der
professionellen Videotechnik - Tor und Tür. Noch in diesem Jahr bringt Panasonic
erste Geräte mit dem neuen Aufzeichnungsformat DVCPRO P2 auf SD-Basis auf den
Markt. Das bandlose Aufzeichnungsverfahren hat allein in Deutschland in
kürzester Zeit ARD, ZDF, MDR und NDR überzeugt. Doch verschleißfreies Recording
auf SD Card ist für Panasonic kein Profi-Privileg. Privatanwender sitzen hier
selbstverständlich mit im Boot. Und die Auswahl an e.cam Camcordern, D-snap
Multitalenten und LUMIX Digitalkameras, die sich des briefmarkenkleinen Mediums
bedienen, wird immer größer. Keine Frage: Aufnehmen auf SD-Basis ist auf dem
Vormarsch.Rund 4 Jahre ist es her, dass Panasonic als Mitentwickler die ersten SD Memory Cards vorstellte. Längst ist der Festspeicher z.B. aus der Digitalfotografie nicht mehr wegzudenken und hat sich als Brückenmedium behauptet. Höhere Transferraten und mehr Megabytes ebneten schließlich den Weg Richtung Videoaufzeichnung. Parallel zur Speicherkapazität stieg auch der Marktanteil der SD Memory Card. Mittlerweile hat sie nach Wert und Stück alle anderen Memory Cards hinter sich gelassen und erreichte im Erhebungszeitraum Dez. 2003/Jan. 2004 einen mengenmäßigen Marktanteil von rund 42 Prozent. 128 MB sind dabei aktuell die präferierte Speicherkapazität der Konsumenten. Doch rückläufige MB-Preise - im Schnitt sank der Preis von 2002 zu 2003 um 20 % - forcieren den Trend zu "großen" SD Karten. Anfang Mai 2004 brachte Panasonic weltweit die 1 GB SD Card auf dem Markt (UVP 499 Euro). Vier dieser kleinen Speichergiganten fügt Panasonic nun im Broadcast-Bereich zur P2-Karte mit den Abmessungen einer handelsüblichen PCMCIA-Karte zusammen. Das reicht für 18 Minuten fernsehtaugliches DVCPRO-Material. Dass die Aufnahmen zur weiteren Bearbeitung nicht digitalisiert werden müssen, das Speichermedium verschleißfrei arbeitet und unempfindlich gegen extreme Temperaturen, Feuchtigkeit und Staub ist, überzeugte Broadcaster auf Anhieb. Bereits bei der ersten Vorstellung des DVCPRO P2-Formates auf der NAB 2004 in Las Vegas gaben erste Sendeanstalten ihre Bestellungen auf. Die Panasonic Experten sehen bereits P2-Speicherkarten mit bis zu 128 GB am Horizont. Dann lassen sich auf einer Karte nonstop 144 Minuten hochaufgelöste Fernsehsignale aufzeichnen. Privatanwender finden bereits in der "normalen" SD Card ein enorm aufnahmefähiges Medium. Auf der brandneuen 1 GB-Karte können über 9 Stunden Video im MPEG4-Format bzw. über 40 Minuten im MPEG2-Format (jeweils Normal-Modus) gespeichert werden. Viele attraktive Aufnahmegeräte gibt es bei Panasonic natürlich auch. So nehmen nicht nur die e.cams, Panasonics Serie digitaler Camcorder, auf SD Card auf, sondern auch die D-snap Allrounder wie der SV-AV100 (512 MB Karte im Lieferumfang). Mit ihrer Movie-Funktion speichern auch die LUMIX Digitalkameras Bewegtbilder auf SD Card. Ob P2-Profimaschine, e.cam, D-snap oder LUMIX: Recording auf SD Card ist klar auf dem Vormarsch. Nicht zuletzt weil auch die Bearbeitung und Wiedergabe - z.B. mit den Panasonic DVD-Recordern mit integriertem SD-Slot - so herrlich komfortabel ist. |